Die unendliche Geschichte der Ortsumgehung Lambsheim…
Da sich die SPD neuerdings rühmt die Ortsumgehung in Lambsheim durchgesetzt zu haben, wollen wir mal zurückblicken wie alles begann…
Es war einmal…, wäre für die Mär der SPD bestimmt ein passender Anfang …
Doch wir wollen Fakten sprechen lassen:
Anno Domini 1979: Die CDU fordert die Herausnahme des Durchgangsverkehrs aus der Gemeinde Lambsheim.
1981: Der Gemeinderat beschließt auf Antrag der CDU einen Generalverkehrsplan erstellen zu lassen.
1983: Verkehrsuntersuchung durch das Ing.-Büro Kittelberger u. Schächterle/Siebrandt. Diese empfehlen als wirksamste Entlastungsmaßnahme eine Umgehungsstraße im Osten. Die CDU beantragt, den Bau der Umgehungsstraße anzustreben und die Gemeindeverwaltung entsprechend zu beauftragen.
Die SPD lehnt mit ihrer Mehrheit diesen Antrag im Gemeinderat ab.
1984: Die SPD lehnt die Ortsumgehung offen im Zirkel Ausgabe März/April ab.
Zitat: „[…] Die Lambsheimer CDU jedenfalls wollte sofort den Bau einer Ortsumgehung beschlossen haben und beantragte umgehende Aktivitäten der Gemeindeverwaltung.
Wir von der SPD lehnten mit unserer absoluten Mehrheit ab. […] (Knut Mangold)“
1989: Die CDU fordert auch im Wahlprogramm: „Lambsheim braucht die Ortsumgehung!“
Die heutige Trasse der Ortsumgehung wurde von der CDU Vorgeschlagen!!!
Die SPD bringt einen Sonderzirkel als Antwort heraus.
Zitat: „[…] Wir sind gegen die Umgehungsstraße für Lambsheim […]“
1991: Ein neues Gutachten wird von dem Ing.-Büro Schächterle/Siebrandt erstellt.
Ergebnis: Eine optimale Verkehrsentlastung wird durch die Ortsumgehung und Anschluss an die L522 erreicht“ Die CDU stellt einen entsprechenden Antrag.
Die SPD ist wieder dagegen und lehnt ab.
1992: SPD-Zirkel Ausgabe Juli Zitat „[…] Wir lehnen die Ortsumgehung ab, weil wir in unseren Köpfen noch nicht ganz zu betoniert sind […]“
1993: Die CDU erhält in einer Unterschriftenaktion für die Ortsumgehung viel Zuspruch und Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger Lambsheims.
1994: Bei der Gemeinderatswahl verliert die SPD ihre absolute Mehrheit
1995: Es beginnen Vorgespräche mit dem Straßen- und Verkehrsamt in Speyer, Kreisverwaltung und Landrat
21.03.2000: Meldung an die Gemeinde: Die Ortsumgehung kann als Kreisstraße gebaut werden
19.09.2000: Erteilung des Planungsauftrages und Auftrag zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens
2002: Erich Eisenbarth gewinnt die Wahl zum Bürgermeister
2004: Gemeinderatswahl: Die CDU bildet mit 8 Sitzen die größte Fraktion im Gemeinderat.
CDU-Fraktion und Bürgermeister Eisenbarth setzen sich verstärkt für den Bau der Ortsumgehung ein.
Bis 2006: Ständige Verzögerungen durch die Kreis- und Landesverwaltungen
April 2006: Beginn des Planfeststellungsverfahrens. Dauer voraussichtlich 2 Jahre!!!
Januar 2009: Der Rhein-Pfalz-Kreis hat die Gesamtkosten der Maßnahmen (rd. 5 Mio. €) im Investitionsprogramm 2009/10 bereits veranschlagt.
??? Wann der Planfeststellungsbeschluss gefasst wird steht leider noch nicht fest, da das LM Koblenz ständig den Termin verschiebt. Im Interesse unsere Bürger hoffen wir bald. Die CDU und Bürgermeister Erich Eisenbarth bleiben hier hartnäckig am Ball.
Die Geschichte der Lambsheimer Ortsumgehung feiert dieses Jahr ihren 30stigsten Geburtstag. 16 Jahre davon hat sich die SPD vehement dagegen gewehrt
Zum Schluss wollen wir der SPD danken… Danke für nichts.
Danke Herr Martin Haller MdL (SPD), dass sie sich so für die Ortsumgehung einsetzen, leider nur für die in Heßheim.
Quellennachweis: Die hier Angeführten „Lambsheimer Zirkel“ liegen uns vor |